

Van Bommel Van Dam Prize 2026
Förderpreis für Nachwuchskünstler seit 1977
Lernen Sie die Künstler von morgen kennen – die vier Nominierten für den Van Bommel Van Dam Prize 2026 stehen fest!
Taqwa Ali, Mario Sergio Alvarez, Magdalena Frauenberg und Krystel Geerts haben die Chance auf diesen bedeutenden Förderpreis, der bereits seit 1977 besteht. Gegründet von den Gründern des Museums van Bommel van Dam mit einer klaren Mission: Nachwuchskünstlern eine Bühne zu bieten, wenn es wirklich darauf ankommt. Seitdem hat sich der alle zwei Jahre verliehene Preis als Sprungbrett für aufstrebende Talente aus den Niederlanden und Deutschland bewährt.
Am Freitag, dem 29. Mai, wird der Gewinner bekannt gegeben – gleichzeitig ist dies der Startschuss für eine frei zugängliche Ausstellung mit Werken aller vier Nominierten. Zu sehen bis zum 4. Oktober 2026.
30. Mai 2026 bis einschließlich 4. Oktober 2026
Freier Eintritt
Über den Preis
Die vier Nominierten wurden aus Kandidaten ausgewählt, die von den Talentsuchern Nico Anklam, Karen Archey, Julika Bosch, Lieneke Hulshof, Xander Karskens, Maia Kenney und Berber Meindertsma vorgeschlagen wurden. Der Gewinner wird von einer dreiköpfigen Jury ausgewählt: der Künstlerin Hadassah Emmerich, dem Schriftsteller und Kunstkritiker Hans den Hartog Jager und Rieke Righolt, der Direktorin des Museums van Bommel van Dam. Der Preis? Ein Geldbetrag von 5.000 Euro sowie der Ankauf eines Werks für die Museumssammlung.
Die vier Nominierten
Taqwa Ali (Sudan, 1997, ausgebildet in Maastricht, lebt und arbeitet in den Niederlanden) ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die mit Materialien wie Hibiskus, Gummi arabicum, Erde, Ton und Wasser arbeitet. Nicht einfach nur als Rohstoffe, sondern als Träger von Geschichten und Erinnerungen. Ihre Gemälde, Installationen und Skulpturen untersuchen Landschaften sowohl in ihrem Heimatland Sudan als auch in Limburg als Archive: geprägt von Entwurzelung, ökologischen Bedingungen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen.
Der auf Kuba geborene Mario Sergio Alvarez (Kuba, 1993, lebt und arbeitet in Malden und Amsterdam) ist ein multidisziplinärer Künstler, der Installationen, Gemälde und Videos schafft. Seine Kunst untersucht die Beziehung zwischen Identität, Erinnerung, Migration und Macht, wobei er sich von persönlichen Erfahrungen inspirieren lässt. Anhand alltäglicher Objekte wie gebrauchter Möbel und fragmentierter Erzählungen untersucht er, wie Geschichten von Zugehörigkeit und Überleben entstehen, sich wandeln und widerlegt werden.
Magdalena Frauenberg (Österreich, 1996, lebt und arbeitet in Düsseldorf und Brüssel) verbindet Feminismus mit einer Bildsprache, in der kulturelle Symbole keine feststehende Bedeutung haben. In ihren Installationen, Fotos und Videos greift sie unter anderem auf regionale Ikonografie und kunsthistorische Bezüge zurück, um Vorstellungen von Weiblichkeit zu hinterfragen.
Krystel Geerts (Niederlande, 1993, ausgebildet in Enschede und Gent, lebt und arbeitet in Amsterdam) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die den Körper als Ausgangspunkt nimmt. In ihren Skulpturen, Fotos und Videos untersucht sie, wie Umgebungen und Systeme Druck auf den Körper ausüben und wie dieser darauf reagiert. Geerts’ Arbeit wirft die Frage auf, was es bedeutet, aus einem weiblichen Körper heraus zu sprechen, jenseits auferlegter Rahmenbedingungen.
Ehemalige Preisträger
Frühere Preisträger sind Peter Wehrens (1977), Ronald Tolman (1979), Jan van der Pol (1981), Piet Dieleman (1983), Toon Teeken (1985), Kries Sommers (1987), Freark van der Wal (1989), Noud van Dun (1992), Aafke Bennema (1995), Hjalmar Riemersma (1998), Sebastian Diaz Morales (2001), Sidi El Karchi (2004), Jack Reubsaet (2007), Marijn Akkermans (2010), Christoph Knecht (2013), Magdalena Kita (2016) und Donja Nasseri (2023).



































