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Geschichte

Wie alles begann... Lesen Sie mehr über die Entstehung des ersten Museums für moderne Kunst in Limburg.

1969

Das Amsterdamer Ehepaar Maarten und Reina van Bommel-van Dam schenkt seine Sammlung moderner Kunst der Stadt Venlo. Es handelt sich um eine Sammlung von mehr als 1.100 Kunstwerken, die das Ehepaar in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zusammengetragen hat. Als Bedingung für die Schenkung wünschen sich Maarten und Reina, dass die Gemeinde Venlo ihre Kunstsammlung in einem Museum unterbringt. Sie würden auch gerne neben dem Museum wohnen, in einem Haus mit eigenem Museumszugang. So können Sie ihre Sammlung jederzeit betrachten.

1971

Maarten und Reinas Sammlung wird in einem modernen Gebäude am Deken van Oppensingel untergebracht, das vom Architekten Jos van Hest entworfen wurde. Maarten und Reina ziehen in einen Bungalow neben dem Museum. Das Nachbarhaus und der eigene Zugang ermöglichen es dem Paar, Ausstellungen und das Depot rund um die Uhr zu besuchen. Das Museum van Bommel van Dam wird eröffnet und ist damit das erste Museum für moderne Kunst in der Provinz Limburg.

1984

Nur weil die Sammlung von Maarten und Reina nun einen festen Platz in Venlo gefunden hat, bedeutet das noch lange nicht, dass die Sammellust des Paares gestillt ist. Vielmehr besuchen die Eheleute weiterhin Ausstellungen, Auktionen, Galerien und Ateliers. So entsteht eine weitere Privatsammlung, die über 400 Werke umfasst. Im Jahr 1984 wird diese Privatsammlung als Dauerleihgabe an die van Bommel van Dam-Stiftung übergeben. Damit ergänzt sie die ursprüngliche Schenkung von 1969.

1984 - 2016

Maarten und Reinas Sammlung wird um neue Kunstwerke erweitert. Unter der Leitung verschiedener Direktoren werden neue Kunstwerke erworben, die zu den Themen und Stilen der ursprünglichen Sammlung, der „Ursammlung“, passen. Zudem wird bei der Erweiterung berücksichtigt, dass Limburger Künstler einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden. Nach der Jahrtausendwende wird im Rahmen der Erweiterungspolitik das Augenmerk vermehrt auf junge Künstlergenerationen und auf Kunst gerichtet, die aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen thematisiert. Maarten van Bommel verstirbt im Jahr 1991 und Reina van Bommel-van Dam im Jahr 2008.

2017

Das Gebäude auf dem Deken van Oppensingel entspricht nicht mehr den klimatischen Anforderungen, die für die Ausstellung und Lagerung von Kunst erforderlich sind. Die Gemeinde sucht nach einer Lösung und findet sie im ehemaligen Postamt, einem Nationaldenkmal am Keulsepoort aus dem Jahr 1938. Das museum van Bommel van Dam bereitet sich auf einen großen Umzug vor, der mit der Privatisierung des Museums einhergeht. Das bedeutet, dass die Kunstsammlung nun nicht mehr der Gemeinde Venlo gehört, sondern der Stiftung van Bommel van Dam. Die Gemeinde wird jedoch weiterhin die Sammlung beaufsichtigen.

2017 - 2021

Auch ohne festen Standort arbeitet das museum van Bommel van Dam kontinuierlich an seiner Vision, digital, vor Ort und in Zusammenarbeit mit Künstlern, Unternehmen und anderen Museen. Im Keulsepoort wird unterdessen an einem brandneuen Museum gearbeitet, das Platz für die Ursammlung, neue Sammlungen und Raum für Begegnungen und Entspannung bietet. Das ehemalige Postamt wird nach einem Entwurf des Architekturbüros BiermanHenket umgebaut.

2021

Das museum van Bommel van Dam wird an seinem brandneuen Standort am Keulsepoort als Teil des Venloer Museumsviertels eröffnet.