Der bildende Künstler Sebastian Freytag (Hannover, 1978) porträtiert im Rahmen des Projekts „Mapping the Landscape“ die (Eu-)Region Venlo. Dafür hat er die zahlreichen Kloster- und Schlossgärten in der Umgegend als Ausgangspunkt genommen. An verschiedenen Punkten im öffentlichen Raum errichtet er Holzwände, die wie ein Garten- oder Lattenzaun ein Stück Land abgrenzen. Auch die Reste der früheren Burg Wachtendonk sind ein idealer Hintergrund für eins seiner Werke.
Der Künstler erzählt über sein Projekt.
Freytag hat in Parks, Grünanlagen und Wiesen an deutscher und niederländischer Seite der Grenze acht Wände aufgebaut. Jede Wand ist mit einem auffälligen Muster aus schwarzen und gelben Streifen bemalt, den Farben eines Warnbands. Wie dieses Band stellen die Wände eine Begrenzung dar – sie blockieren den Blick auf die Landschaft und definieren ein „Drinnen“ und „Draußen“. Die grellen Farben zwingen uns, die Umgebung mit anderen Augen zu sehen.
In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat Freytag unmittelbar vor der Burgruine Wachtendonk auch eins seiner Wände errichtet. Während einer Führung am Sonntag, den 08.07.2012, erläutert der Künstler in Wachtendonk um 13.00 Uhr sein Projekt.
Mapping the Landscape
Während der Floriade präsentiert das Museum van Bommel van Dam das Projekt Mapping the Landscape. Acht Künstlerinnen und Künstler lassen sich von der urbanen und natürlichen Landschaft in und um Venlo inspirieren und gestalten auffällige Eigenschaften. Von April bis Juni 2012 sind die Projekte der Künstlerinnen und Künstler im öffentlichen Raum der (Eu-)Region zu finden. Den Abschluss bildet eine Ausstellung im Museum vom 02.09.2012 bis zum 06.01.2013.

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