uit Grenz-Echo
Das Ikob, Museum für zeitgenössische Kunst, präsentiert ab Sonntag die Sammlung des Museums Van Bommel Van Dam in Eupen. Die Werke bedeutender Künstler sind bis zum 18. Marz zu sehen.
Maarten und Reina van Bommel-van Dam schenkten im Jahre 1969 der Stadt Venlo 1044 Kunstwerke unter der Voraussetzung, dass die Stadt ihre breit angelegte Privatsammlung in einem Museumsneubau unterbringt. Die formelle Annahme der Schenkung, die unter anderem Kunstwerke von Armando, Gerrit Benner, Bram Bogart, Eugène Brands, Edgar Fernhout, Leo Gestel, Aad de Haas, Anton Heyboer, Ger Lataster, Melle, Lei Molin, Jan Schoonhoven und Jaap Wagemaker umfasst, führte im Jahre 1971 dazu, dass in Venlo das erste Museum für moderne Kunst in der niederlandischen Provinz Limburg eröfmet wurde, noch bevor Städte wie Maastricht, Heerlen oder Sittard Museen für zeitgenössische Kunst eröffnen konnten.
Sammelleidenschaft
Die genannten Künstler stellten beim Start des Museums gemeinsam in nationaler Hinsicht das qualitative Zentrum der Moderne dar. Nach der offiziellen Übertragung ihrer Privatsammlung 1969, gingen Maarten und Reina van Bommel-van Dam weiter ihrer Sammelleidenschaft nach. In den 1970er und 1980er Jahren erwarben sie erneut zahlreiche Kunstwerke, unter denen sich auch Arbeiten auf Papier und Werke von Bram Bogart, Kees van Bohemen, Eugène Brands, Edgar Fernhout, Ger Lataster, Melle, Wim Oepts, Toon Teeken und Piet Teraa befinden. Der neue persönliche Besitz wurde über die Stiftung van Bommel van Dam in zwei Tranchen – 1984 und 1988 – der Stadt Venlo offiziell als Dauerleihgabe überlassen.
Die Museumsdirektoren Lei Alberigs, Thei Voragen und Ulco Mes, erweiterten die ursprüngliche Sammlung bewusst wirksam, indem sie Werke von international bekannten Künstlern ankauften, wie Armando, Bram Bogart, Constant, Corneille, Aad de Haas, Hans van Hoek, Lucebert oder Roger Raveel.
Ausstellungspolitik
Die ursprüngliche Sammlung wurde dabei enorm verstärkt: Kunsthistorisch interessante Aspekte von Cobra, der Gruppe Zero, der sogenannten Materialkunst, der abstrakt expressionistischen Kunst und der Neuen Figuration gehörten nach einiger Zeit ebenfalls zur städtischen Kunstsammlung.
Die Sammlung des Museums Van Bommel Van Dam Venlo ist sehr facettenreich. Für die Ausstellung im Ikob wurden herausragende Werke ausgewählt, vor allem die Neuankaufe der letzten Jahre, die durch eine gezielte Ausstellungspolitik des heutigen Direktors Rick Vercauteren ein internationales Niveau erreichen. U.a. sind Werke der Künstler Ton Slits, Horst Keining, Antoine Berghs, Loek Grootjans, Rob Moonen und Monique Camps zu sehen.
Die Zusammenarbeit des Ikob und des Museum Van Bommel Van Dam Venlo bewahrt sich bei dieser Ausstellung nicht zum ersten Mal. Bereits 2008 wurde die Ikob Collection großräumig im Museum Van Bommel Van Dam in Venlo gezeigt – nun hat das Ikob die Gelegenheit, die Sammlung des Venloer Museums in Eupen zu zeigen. Auch die Eröffnungsausstellung nach dem Umbau des Ikob Museums, die unter dem Titel »Entlang dem Rande des Mondes« die KünstlerTon Slitsund Horst Keining präsentierte, ging auf eine Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Ikob und dem Museum Van Bommel Van Dam zurück.
Das Ikob ist dienstags bis sonntags, von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter www.ikob.be oder Tel. +32 – 87 – 56 01 10.


![(NL) Nieuw, nieuwer, nieuwst [1] (NL) Nieuw, nieuwer, nieuwst [1]](http://www.vanbommelvandam.nl/wp-content/uploads/2013/04/NNN1-142x100.jpg)




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