Schenkungen

Direktor und Konservatoren des Museum van Bommel van Dam arbeiten fast ständig an der Erweiterung der Museumskollektion, indem sie aktiv ankaufen. Als Projektleiter der wechselnden Ausstellungen haben sie zudem engen Kontakt zu dem/den betreffenden Künstler/n. Außerdem darf sich das Museum über langfristige Leihgaben und Schenkungen freuen. Schenkungen von Künstlern, Privatleuten und aus anderen Sammlungen kommen in der Regel durch langjährige Beziehungen zwischen dem Schenker und dem Museum zustande. Bei der Annahme von Schenkungen wird vor allen Dingen darauf geachtet, dass die fraglichen Werke den roten Fäden der festen Sammlung folgen. Schenkungen sind für die Erweiterung der Sammlung und die Verstärkung der Identität des Museums essenziell wichtig.

So akzeptierte das Museum 2004 einen umfangreichen Nachlass des 1998 verstorbenen Malers Pieter Defesche (1921-1998). Nach dem Tod ihres Mannes beschloss Frau Defesche-Bakker, seinen vollständigen Nachlass aus Bildern, Gouachen, Zeichnungen, Grafiken und zahlreichen Skizzen, sowie Briefen, Tagebüchern und Reiseberichten, dem Museum van Bommel van Dam zu schenken — jenem Ort, wo Künstler und Werk von jeher ‚zuhause‘ waren.

2008 schenkten die Tochter von Jef Diederen (1920-2009) und ihr Ehemann dem Museum eine Anzahl Arbeiten von Diederen aus ihrem eigenen Besitz. Die Schenker wollten, dass die betreffenden Werke der Nachwelt in musealem Umfeld erhalten bleiben und dem Publikum zugänglich gemacht werden. Das Museum van Bommel van Dam empfing die Schenkung, weil das Museum bereits über eine Sammlung von Diederens Werken verfügte. Außerdem hat das Museum die Absicht formuliert, die Sammlung ‚Amsterdamer Limburger‘ dauerhaft auszubauen und einem breiten Publikum näherzubringen.

Aus denselben Gründen erhielt das Museum im Jahr danach wieder eine große Schenkung: rund tausend Arbeiten der limburger Künstlerin Marianne van der Heijden (1922-1998) zur Verstärkung der Museumskollektion. Die Schenkung bestand aus Radierungen, Holzschnitten, Zeichnungen, Aquarellen, Malerei hinter Glas und einigen Ölbildern. Darüber hinaus boten persönliche Gegenstände, Fotos, Dokumente und Tagebücher Einblick in das Leben der Künstlerin.

Mitte 2009 schenkte das Sammlerehepaar Tijmen und Helen Knecht-Drenth dem Museum sechshundert Kunstwerke und einen Geldbetrag für künftige Ergänzungen.
Es ging um Arbeiten auf Papier (Aquarell, Gouache, Kreide, Pastell, Federzeichnung) und Grafiken (Aquatinta, Blinddruck, Heliogravüre, Holzschnitt, Lithografie, Seriegrafie) von internationalen Künstlern wie Karel Appel, Pierre Alechinsky, Armando, Bram Bogart, Georges Braque, Alexander Calder, Marlène Dumas, Hans Hartung, Barbara Hepworth, François Morellet, Robert Rauschenberg, Mimmo Rotella, Jan Schoonhoven, Antoni Tàpies und Andy Warhol. Die Kunstwerke, die aus rund fünfzig Jahre stammen, passen gut in die Museumssammlung, die auch internationale Grafik von bildenden Künstlern aus Belgien, Deutschland, England, Frankreich und den Vereinigten Staaten umfasst.

Langfristige Leihgaben
Diverse langfristige Leihgaben ergänzen Teile der bestehenden Kollektion. Das Museum van Bommel van Dam verwaltet einige wichtige Werke aus Privatsammlungen sowie von befreundeten Museen und dem Instituut Collectie Nederland. 

Einige wichtige Leihgeber:

  • Instituut Collectie Nederland, Amsterdam (u. a. Pieter Defesche, Shinkichi Tajiri, Jaap Wagemaker und Edgar Fernhout).
  • Stichting Culturele Samenwerking (StiCuSa) (u. a. Gerrit Benner, Jan Wiegers, Edgar Fernhout und Willem Oepts)
  • Museum De Pont, Tilburg (sechs Werke von Hans van Hoek)
  • Hans und Cora de Vries (u. a. Werke von Armando, Hans van Hoek und Alfons Freymuth).
  • Stichting Wim de Haan

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